
Liebe Hundshuus-Leserinnen und -Leser, liebe Freundinnen
und Freunde,
Unfälle passieren
leider
auch im Hundshuus.
Daher
muss ich
meine Tierschutz-Aktivitäten -
erstmalig
nach über 30 Jahren ununterbrochener Arbeit -
aufgrund
ärztlicher
Anweisungen und meiner angeschlagenen Gesundheit in
den kommenden
Monaten
ganz einstellen.
Ich
kann insbesondere
im
Hundshuus
keine neuen Vermittlungshunde aufnehmen, bzw.
auf meiner Website listen.
Auch telefonische und/oder schriftliche
Anfragen
kann ich in der nächsten Zeit aufgrund der
Unfallfolgen nicht beantworten.
Die bei
uns lebenden Vermittlungshunde werden
selbstverständlich mit Hilfe der
Hundshuus-Mitarbeiter
weiter
optimal beschäftigt und versorgt!
Sollten Sie sich für einen der bereits auf meiner
Website
gelisteten
Hunde interessieren,
so können
Sie Ihre "Bewerbungsunterlagen" weiterhin als
e-mail
an
info@hundshuus.de
senden.
Ein
Hundshuus-Mitarbeiter
wird sich
in diesem Sonderfall möglichst umgehend mit Ihnen in
Verbindung setzen.
Andere e-mails oder Briefe kann ich leider derzeit
nicht beantworten.
Sobald ich wieder
gesund und voll arbeitsfähig bin,
geht es
im Hundshuus selbstverständlich
so weiter, wie es in der Vergangenheit üblich war.
Bis
dahin wünsche ich Ihnen und den Ihnen anvertrauten
Tieren
alles
erdenklich Gute.
Birgit Schmidt
P.S. Ich bedanke mich für die zahlreichen
aufmunternden Mails und die lieben Genesungswünsche.
Bedauerlicherweise bin ich derzeit noch nicht in der
Lage, persönlich zu antworten.

Per Diktat / 3.2.2012
Liebe Hundshuus-Leser und –Freunde.
Ich bin
überwältigt von diesem unglaublichen Zuspruch
Ihrerseits – es ist kaum zu glauben: da gab es Berge
von herrlichen Frühlingsblumen, die einem einfach
Mut machen müssen, es wurden sogar Fotobücher von
befreundeten, aber auch ehemals vermittelten Hunden
geschickt, die so schön sind, dass ich immer wieder
darin blättere.
Meine beiden Lieblingsmöpse
Moritz & Oskar aus dem Nürnberger Raum haben den
Hunden hier im Hundshuus eine Riesenspende
geschickt, die beim nächsten Futterkauf von der Fa.
Lunderland eingetauscht wird. Alle Hunde bedanken
sich sehr dafür.
Charly von den vier
Vierbeinern (Linkliste) hat eine so gefühlvolle
Karte mit Besserungswünschen geschickt, dass ich
sofort meine Übungen machte. Und ganz viele Bekannte
haben Unmengen von e-mails oder Karten geschrieben
oder auch in die Gästebücher oder Meinungsecke
geschrieben – ich danke allen sehr herzlich dafür,
da sich auch viele Menschen gemeldet haben, von
denen ich gar nicht mehr wusste, dass sie Hundshuus-Leser
sind. Es ist sehr nett, mich mit so guten Wünschen
zu ermuntern und ich kann nur sagen, es ist
Besserung zu spüren.
Ich bin gestern den ersten
kurzen Weg alleine gegangen, die
10-Finger-blind-Tipperei klappt am Computer noch
nicht, aber nach Tagen kann ich schon mit zwei
Fingern schreiben (sehr mühsam im Vergleich zur Zeit
vor dem Unfall..), ich konnte heute das 1.Mal einen
Teil der Zeitung ohne starke Kopfschmerzen lesen und
so kommt eines zum anderen.
Leider darf ich mich
keinesfalls bücken, was ein Leben mit Hunden nicht
einfacher macht. Aber die Hunde finden es toll,
neben mir auf dem Bett zu liegen und scheinen die
letzten Wochen ohne grosse Schäden wegzustecken.
Leider konnte ich die Hunde draussen im Hundehaus
noch nicht besuchen, da sie in ihrem jugendlichen
Elan freudig an mir hochspringen würden, aber das
kann ich sicher auch bald riskieren. Wenn sie von
unserer Hundetrainerin bewegt werden, beobachte ich
sie schon heimlich durch die Fenster.
Alle Hunde
werden hier vor Ort von unserer zuverlässigen
und unermüdlichen Trainerin bewegt und versorgt und
ich hoffe, dass wir viel später alle sagen können:
es war alles mühsam und ging so langsam, aber den
Hunden hat es nicht geschadet. Bitte seien Sie
nicht böse, wenn von mir noch keine persönlichen
Nachrichten kommen, aber das ist noch zu früh.
Ich danke nochmals allen Menschen die an mich
gedacht haben und werde mich bemühen, die Genesung
einen Gang schneller voran zu bringen. Herzlichst
Ihre Birgit Schmidt

2012 – das kann ja heiter werden………
Nun
haben wir mit Hilfe von Bachs Konzerten Silvester
gut überstanden und nun die grosse Frage: Wofür?
Regenwetter seit 5 Wochen, deshalb
Schlammrutschpartien im Wald und auf dem Hof – das
ist doch kein Hundeleben für uns! Wir sind nun in
den Schlafstreik getreten. Entweder, das Wetter wird
besser oder wir stehen nur noch auf, wenn es was
Gutes im Napf gibt.
Die Jungs und Mädels
im Hundshuus








EDITORIAL
Liebe Hundshuus-Leser,
in diesem Text möchte ich auf eine für mich unerträgliche und
extrem bedrückende Situation aus der Welt der Hunde
aufmerksam machen.
Wenn ich Sie frage, ob Sie sich in Zusammenhang mit Hunden
an bestimmte Ereignisse erinnern können, so wird ein grosser Teil
der Leser spontan den tödlichen Beissvorfall zitieren,
der sich im Jahr 2000 in Hamburg
ereignet hat.
Damals tötete ein American
Staffordshire Terrier-Mix
einen
türkischen Jungen. Der Halter dieses Hundes gehörte
zu einer "sozialen Randgruppe" (wie es heute so nett heisst).
Tatsächlich war er ein brutaler, krimineller Widerling,
der versuchte seine eigene Schwäche durch einen kernigen Hund
zu kompensieren auszugleichen.
Dieser arme Hund
wurde in einem dunklen Verschlag im Keller gehalten,
er wurde extrem brutal mit Eisenstangen malträtiert
(wobei Schläge auf die Hoden normal waren). Dieser
Hund musste fast immer hungern und bekam nur wenig
Futter, wenn er den Vorstellungen seines psychisch
schwer gestörten
Besitzers entsprach. Nachts wurde der Hund auf
Kinderspielplätzen auf dort hängende Autoreifen
abgerichtet, die er durchbeissen und zerfetzen
musste, um Lob und ein wenig Futter zu bekommen.
Mir
blutet das Herz, wenn ich an diesen armen,
gepeinigten Hund denke!
Als der Junge durch ihn
totgebissen wurde, dachte niemand an den Hund und
die Ursache seiner Attacke.
Es war der Tag X
einer noch nie dagewesenen Hetzkampagne und brutalen
Kampfansage, die sich gegen alle molossoid aussehenden Hunde
in diesem Land.
Jeder Hund mit quadratischem
Schuhkarton-Kopf wurde über Nacht zum Kampfhund.
Menschen ergriffen die Flucht beim Anblick
harmloser Französischer Bulldoggen oder Möpse,
Hundehalter mit den von Stund` an betitelten
„Kampfhunden“ bekamen keine Wohnungen oder Häuser
mehr zu mieten, es wurden Gesetze aus der Schublade
gepresst – ohne Sinn und Verstand.
Je nach
Bundesland waren unterschiedliche Rassen in den
„Kampfhund-Listen“ vertreten. War ein Rottweiler in
einem der Bundesländer noch ein monströser Teufel
mit Versicherungs- und Steuer- Beiträgen, die kein
normaler Mensch mehr aufbringen konnte, so war er im
teilweise nur wenige Kilometer entfernten
Nachbar-Bundesland ein normaler Hund ohne Auflagen.
Es wurden Zuchtverbote für „Kampfhunde“ erlassen,
die Tierheime wurden auf einmal zu Verwahranstalten
für abgegebene Hunde, die die Welt nicht mehr
verstanden. Gestern noch gehätschelter Couchhund im
Warmen, heute isoliert auf feuchtem Untergrund in
ohrenbetäubendem Krach bei geringer Wärme in einem
Tierheim.
Schwache
Halter dieser Hunderassen gaben ihre Hunde einfach
in Heime, sie zeigten keinen Kampfgeist gegenüber
ihrer hysterisch reagierenden Umwelt, sondern
lieferten lieber ihren „besten Freund“ einer
ungewissen Zukunft aus. Jeder
vernünftig denkende Hundehalter wusste, dass hier
ein schreckliches Verbrechen an einigen Hunderassen
begangen wurde!
Es war ein Rassismus in diesem Land zu spüren, der
mich an längst vergangene Zeiten erinnerte. Diesmal
ging die Wut ungebremst auf die Halter der Hunde
los. Eine grosse und überaus beliebte Volkszeitung
spielte auch hier wieder einmal eine
Vorreiter-Rolle, die sie bis auf den heutigen Tag –
11 Jahre nach dem Unfall und damit Auslöser der
Hetze – nicht aufgegeben hat.
Jeder Beissunfall wird dramatisch ausgeschlachtet,
jeder Hund wird zur Bestie, wenn er aus einer Not
heraus angreift und beisst. Gerne wird dann in der
online-Version dieser Zeitung mit dem 4stelligen
Namen auch die Möglichkeit des Leserbriefes geboten,
worauf der Pöbel seinem Hass und seinen perversen
Gedanken freien Lauf lassen kann. Das lieben die
Herren und Damen in der Redaktion – denn sonst
hätten sie lange aufgeklärt und gut recherchiert
über die sog. Kampfhunde berichtet.
Menschen,
die genau wissen, dass diese Hunde der
unterschiedlichsten Rassen der Kategorien
Herdenschutzhund, Schutzhund, alle molossoiden und
doggenartigen, aber auch der asiatischen Spitze
keine Kampfhunde per se sind, haben sich nun auf
Begriffe wie Listenhund, Kampfschmuser oder auch
SoKa (SOgenannte KAmpfhunde) geeinigt.
Aber die
Misere bleibt bestehen: Wildfremde Menschen zeigen
beim Anblick von Hunden mit breiten Schädeln Angst
und Unruhe und erwarten den für sie tödlichen
Angriff in der nächsten Minute.
Ein
ganz schreckliches und in diesem Jahr
stattgefundenes Beispiel von der Hysterie um
bestimmte Hunderassen herum, können Sie auf dieser
website nachlesen:
http://www.tonka-und-merlin.de/index.html
Ich
habe bisher äusserst selten Listenhund-Mischlinge im
Hundshuus gehabt, was aber nicht an einer evtl.
Abneigung gegenüber diesen Hunden begründet liegt,
sondern an dem Umstand, dass hier im platten Land
vorwiegend Hüte- und Schäferhunde auf den Höfen
gehalten werden und dementsprechend als Fundtiere
aufgegriffen werden. Listenhunde
haben leider recht häufig die gleiche Klientel als
Halter und das sind ebenfalls sehr häufig Menschen,
deren Hauptgedanken nicht um das Wohl ihrer Hunde
oder jenes der Menschen kreisen.
Nun
jedoch befinden sich Pablo und auch Benno auf den
Vermittlungsseiten des Hundshuus und warten auf
neue, nette Halter.
Pablo lebt nicht im
Hundshuus, ich halte aber mit dem Mann, der ihn
trainiert hat und einen Pflegeplatz für ihn fand,
engen Kontakt und kann weitergeben, dass es sich um
einen aussergewöhnlichen Diamanten auf vier Beinen
handelt.
Er
hat eine extrem hohe Reizschwelle, ist gut zu
erziehen, gehorcht hervorragend, ist mit allen
Hunden gut verträglich und ist daher unter dem
Strich eine Art Lottogewinn.
Pablo war gerade 20
Stunden auf Hundshuus gelistet, als der erste
Interessent sich meldete, da er seiner Optik völlig
erlegen und im Führen von Terriern erfahren war.
Ich war hoch erfreut und ein emsiger e-mail-Kontakt
begann. Die anfänglichen Fragen und Bemerkungen nach
der Kontaktaufnahme liessen mich jedoch verwundert
staunen. Hatten sich doch prompt Menschen aus dem
näheren Umfeld des Interessenten für die Zukunft
geweigert, den dort lebenden Ersthund und Pablo aus
dem Haus in den Garten oder gar mit zu einem
Spaziergang zu nehmen. Menschen, die Pablo noch nie
zuvor gesehen hatten, sprachen bereits eine
Kriegserklärung gegen den „Kampfhund“ aus…. Mit
jedem Tag, der bis zum angepeilten Treffen verging,
kamen neue Einwände seitens des Interessenten. Hatte
er doch zwischenzeitlich eine ehemalige
Herausgeberin einer Hundezeitung befragt, was sie
von der geplanten Übernahme hielt. Wollen Sie raten?
Und auch der
Tierarzt, der befragt wurde, äusserte starke
Bedenken – schliesslich befanden sich ein
Kinderspielplatz und eine Schule am Weg zum
Hundeauslaufgebiet!
Nun gut: wenn ich eine
Befragung starte, was fremde Menschen von der
Übernahme eines bestimmten Hundes halten würden,
dann hätte ich sicher bald ausreichend Stimmen
zusammen, die meine unterschwelligen Ängste
bestätigen und ich kann erhobenen Hauptes dem Hund
eine Absage erteilen.
Nur: seit wann frage ich andere Leute nach ihrer
Meinung in Bezug auf einen ihnen völlig unbekannten
Hund? Das käme mir nie in den Sinn.
Bereits nach dem ersten zweifelnd geäusserten
Einwand seitens des Interessenten war auch dem
Trainer von Pablo und mir klar, dass diese
Verbindung keine glückliche werden würde. Ein Mensch
sollte immer für seinen Hund Partei ergreifen und in
allen schwierigen Zeiten hinter ihm stehen.
Aber
Strich darunter – ich will mich über so viel
Unvernunft nicht mehr erregen.
Benno, der zweite Kastenkopf auf der website, lebt
hier im Hundshuus und ist mein Goldstück! Er ist ein
Tüffel hoch drei mit der Seele eines Engels. Er
liebt, besser noch, er ignoriert Katzen, er mag alle
Hunde, alle Menschen und er ist der verspielteste
Hund seit Jahren. Er ist ein Traum von einem Hund,
wenn man weder unsicher am Stock gehende Senioren im
Zuhause hat, noch kleine Kinder, die alleine durch
einen Rutenstreich umgeworfen werden können oder man
sich eventuell als Sammler seltener Porzellanfiguren
einen Namen gemacht hat. Trifft das alles
nicht zu, so wird dieser Hund ein wunderbarer Freund
an der Seite seiner neuen Halter sein. Die Listung
meiner beiden Kantenköpfe auf der
website
www.couch-gesucht.de und der auf dieser website
befindliche Adventskalender-Beitrag vom 6.12. über
Blankas Schicksal liessen wieder dieses Entsetzen
über all` diese Einfaltspinsel und Hysteriker in mir
aufwallen, die den Listenhunden das Leben zur Hölle
machen.
Schauen
Sie einmal auf diese hier unter stehende Auflistung
von Hunden und deren Verweildauer in deutschen
Tierheimen. Jeder einfühlsame Mensch kann ermessen,
welches Leid sich hinter diesen Jahreszahlen
verbirgt:
Lady - Seit 12 Jahren im Tierheim
Alfonso - Seit 11 Jahren im Tierheim
Klaus - Seit 10 Jahren im Tierheim
Hope - Seit 11 Jahren im Tierheim
Dusty - Seit 11 Jahren im Tierheim
Bosco - Seit 12 Jahren im Tierheim
Ella - Seit mindestens 8 Jahren im Tierheim
Buck - Seit 10 Jahren im Tierheim
Cäsar - Seit 7 Jahren im Tierheim
Smiley - Seit 11 Jahren im Tierheim
Sheila - Seit 10 Jahren im Tierheim
Gina - Seit mindestens 6 Jahren im Tierheim
Theo - Seit 11 Jahren im Tierheim
Sammy - Seit ca. 10 Jahren im Tierheim
Mauerspecht - Seit 7 Jahren im Tierheim
Sammy - Seit 9 Jahren im Tierheim
Romeo - Seit 11 Jahren im Tierheim
Franky - Seit 9 Jahren im Tierheim
Scotty - Seit 7 Jahren im Tierheim
Jacky - Seit 10 Jahren im Tierheim
Wilson - Seit ca. 10 Jahren im Tierheim
Zensi - Seit mindestens 6 Jahren im Tierheim
Diese Hunde, die auf „couch-gesucht“ aufgeführt
sind, verbringen
ihre Lebenszeit
Jahr um Jahr, Tag um Tag und
Stunde für Stunde in unterschiedlichen Tierheimen .
Diese Hunde, die niemand adoptiert, die vergessen
und abgeschoben sind, haben nur einen Fehler: sie
gehören bestimmten Rassen an, die Leute hinter
Schreibtischen auf irgendwelche Listen gesetzt
haben. Per Verfügung wurden diese Hunde zu Monstern,
zu Wesen, die kein Anrecht auf ein artgerechtes
Leben bekommen.
Ich kenne die Tierheime nicht, in denen die vielen
Listenhunde ausharren und verzweifeln, aber meine
Phantasie sagt mir genau, wie so ein Alltag, so eine
Monotonie aussieht. Wie es ist, wenn sich um 16 oder
17 h die Haupttüren schliessen und alle
Tierheim-Mitarbeiter nach Hause fahren. In ihr
schönes, bequemes Zuhause, in dem vielleicht auch
Hunde leben und kuscheln und geniessen dürfen. Ein
Umfeld, in dem niemand seine Blase und seinen Darm
zukneifen muss, weil die Öffnungszeiten eines
Tierheims auf solche Kleinigkeiten nun mal keine
Rücksicht nehmen.
Diese Verlassenen waren
einstmals vielleicht geliebte Hunde, vielleicht
wurden sie aber auch durch kriminelle Halter gequält
– eines sind sie heute alle: verzweifelte,
resignierte und todtraurige Hunde, denen niemand
eine Chance auf ein neues, behütetes Leben gibt!
Gehen Sie einmal auf die website couch-gesucht und
klicken Sie auf der linken Seite auf den Link SoKa.
Was sich Ihnen da an Rüden und Hündinnen bietet, ist
unvorstellbar. Es ist eine unüberschaubare Menge an
verstossenen Hundeseelen, die zu allem Überfluss auf
Grund ihrer Rasse besonders feinfühlig, sehr
liebebedürftig und verschmust sind.
In England
heissen die bei uns Verstossenen
„Nanny dogs“ (Kindermädchen-Hunde), da sie im
Umgang mit Kindern liebevoll sind und eine extrem
hohe Reizschwelle haben. Wir in Deutschland
bestrafen Tausende von Listenhunden, weil sie durch
ihre Geburt einer bestimmten Rasse zugeordnet wurden
und mit einem Bann belegt wurden.
Ich bitte Sie,
liebe Hundshuus-Leser, geben Sie Ihrem Herzen einen
Schubs und adoptieren Sie einen Listenhund, wenn Sie
Zeit und Platz für ihn haben sollten. Besteht diese
Möglichkeit nicht, dann werden Sie Pate eines
solchen über Jahre hinweg unschuldig inhaftierten
Hundes und schicken Sie ihm speziell schöne
getrocknete Kau-Leckerlies wie Ochsenziemer oder
ähnliches oder werden Sie Gassigänger ganz speziell
für diesen Hund. Geben Sie ihm das Gefühl, dass er
nicht verlassen und alleine auf dieser Welt auf
seinen Tod warten muss, sondern er sich freuen darf,
weil SIE ihn an bestimmten Tagen zu festen Zeiten im
Tierheim besuchen.
Wenn
sich nur einhundert Leser ein Herz fassen würden und
diese Vorschläge in die Tat umsetzen würden – was
für ein wunderbares Fest der Liebe für die
Verlassenen in den Tierheimen.
Vielleicht sind Sie ja einer der Engel für einen der
einsamen Listenhunde in den Heimen – und wenn dem so
wäre, dann danke ich Ihnen dafür von ganzem Herzen!
Sie möchten mehr zum Thema "Kampf-Schmuser"
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