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Liam – auf der Suche nach einem besonderen Zuhause

Liam wird nicht mehr vermittelt

Liam ist ein mittelgroßer, kastrierter Mischlingsrüde, der ungefähr 20 kg wiegt. Geboren wurde er vermutlich im Jahr 2009.

 

 

Seit Weihnachten 2017 lebt Liam in einer Pflegestelle. Er wurde aus einem dtsch. Tierheim übernommen, in dem er mehr verwahrt als gefördert sein trauriges Leben fristete und infolgedessen in Bezug auf eine Vermittlung als chancenlos eingestuft war.   Liam zeigte sich im Tierheim schwierig im Umgang: er ließ sich nicht bürsten oder abtrocknen und aufgrund einer Leinenaggression gab es niemanden, der mit ihm spazieren ging.

 

Inzwischen hat sein Verhalten im neuen Umfeld Erfolge gezeigt: Liam lässt sich von seiner Bezugsperson anfassen, bürsten und trockenrubbeln, er schmust vertrauensvoll mit ihr. Aus dem abweisenden Hund wurde ein fröhlicher und verspielter Geselle, der es liebt, im Wasser zu schwimmen und zu plantschen. Aber auch gegen eine ausgiebige Buddelei hat er nichts einzuwenden.

Liam hat eine sehr schnelle Auffassungsgabe und es wirkt ein wenig, als wolle er seine frühere vergeudete Zeit ohne Ansprache wieder wettmachen.

 

Seine Streicheleinheiten genießt er zutiefst. Er hat die seltene Gabe, „lachen“ zu können und läuft vor lauter Zufriedenheit oft lachend auf seine Betreuerin zu. Der Gewinn von Vertrauen in seiner Pflegestelle hat einen anderen, wunderbaren Hund aus ihm gemacht.  Aber es gibt auch weiterhin Baustellen, die über eine erfahrene und   souveräne Führung eines Hundeliebhabers angegangen werden müssen:

* Liam ist nicht geübt im Umgang mit anderen Hunden und hat eine ausgeprägte Leinen-Aggression.Oftmals tritt diese bei Sichtkontakt zu anderen Hunden schon über weite Entfernungen auf. Seine Betreuerin arbeitet deshalb mit einer Tierpsychologin zusammen.

* Liam ist noch nicht tierärztlich untersucht worden, da er auf Grund seiner sehr schlechten Erfahrungen bei Berührungen von Fremden schnappt. Aus diesem Grunde wurde ein Maulkorbtraining begonnen, das sensibel und langsam weiter aufgebaut werden sollte, damit ihm in einem eventuellen Notfall geholfen werden könnte.   Da er sich in seiner Pflegestelle aber munter und vergnügt zeigt, gab es bisher keinen Anlass, ihn untersuchen zu lassen.  Die Tierärztin und Liam machen sich aber schon gegenseitig miteinander bekannt, um demnächst eine stressreduzierte, einfache Untersuchung in Angriff zu nehmen.  

 

Leider wird sich nun allerdings in Liams Leben eine weitere große Umstellung ergeben müssen, denn aus gesundheitlichen Gründen kann seine Betreuerin ihn nicht länger behalten. Der Ortswechsel ist leider dringend, da Liams Vertraute einen Krankenhaus-Aufenthalt vor sich hat.

 Was für Liams neues Zuhause erforderlich wäre:

 

Es wäre ein Segen, wenn er endlich seinen letzten Besitzerwechsel erleben müsste. Der/die neuen Halter sollten einfühlsam, geduldig und ausgeglichen sein, um schon bald wieder Vertrauen in Liam wachsen zu lassen.  Die Eingewöhnungszeit (wie lange auch immer) sollte nicht durch vorher festgelegte Termine (Reisen, Urlaub etc.) unterbrochen werden.  Ein weiteres Training in Bezug auf die Leinen-Aggression wäre sehr angebracht und hilfreich für beide Seiten.  (Die bereits derzeit mit Liam trainierende Tierpsychologin steht für Trainingseinheiten und telefonische Beratungen zu Beginn noch kostenfrei zur Verfügung).

Im neuen Zuhause sollten keine kleinen Kinder leben. Eine souveräne, ältere  Hündin, der sich Liam anschließen könnte, wäre kein Problem.

Wenn dieser schöne Rüde einen sehr gleichmäßigen, ruhigen Alltag bei evtl. etwas abseits lebenden Hundefreunden mit eigenem Haus und sicher eingezäuntem Garten erleben dürfte, wäre das ein Hauptgewinn in seinem bisher nicht mit Glücksmomenten gefüllten Leben. Er würde nach der Eingewöhnungszeit Ihnen gegenüber ein fröhlicher und angenehmer Freund sein.


 

 

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 Copyright© Birgit Schmidt